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Sa. 9:30 - 12:30 Uhr

Strand Seit über 10 Jahren beangle ich nun schon die Gewässer um Rügen und komme immer wieder ins schwärmen über die Erfolge. Ich kann mich noch gut besinnen, wie ich vor 12 Jahren in das noch kleine Geschäft von Ralf Parthaune in Mölkau kam, welches er wenige Tage vorher eröffnet hatte. Wir verstanden uns auf Anhieb, und er hatte viel Geduld mit mir und zeigte mir zahlreiche Kniffe. Im Herbst war ich auch gleich dabei, als es an die Bodden ging. Ich kannte die Gewässer zwar schon seit meinem 5. Lebensjahr, aber eben nur von Land aus. Bei der ersten Tour kamen schöne Hechte, bis knapp an einen Meter. Ich hatte leider nicht das Glück, einen zu landen. Ein guter Fisch ging mir verloren, und den persönlichen Rekord bei Barsch verbesserte ich mehrfach. Im nächsten Jahr konnte ich dann meinen ersten Boddenhecht landen. Der Fisch hatte stolze 96 cm und 13,5 Pfund. Ich war im siebten Anglerhimmel und dachte, dass ist der Fisch des Lebens. Inzwischen sind Fische dieses Kalibers fast an der Tagesordnung, und ich bin mir sicher, dass wir das Potenzial immer noch nicht ganz ausschöpfen. Das macht aber nichts, da wir in den nächsten Jahren auch noch was zu tun haben wollen. Eines haben wir aber schnell verstanden, dass man mit so einem Revier verantwortungsvoll umgehen muss. Rücksichtslose Entnahme von Hechten wird bald die Fänge spürbar verringern. Deshalb setze ich fast alle Hechte zurück und erwarte dies auch von meinen Kunden. Gegen einen Fisch zum Abendbrot ist nichts einzuwenden, die Kühlbox sollte aber zu Hause bleiben. Als Speisefische sind Dorsch, Hering und Hornhecht sowieso besser geeignet. So, jetzt aber genug der Vorrede und ein paar Fakten zum Bodden und zum Revier.


Was sind die Bodden überhaupt?

Unter dem Begriff Bodden versteht man flache Meeresbuchten der Ostsee an der ostdeutschen Küste, die sich seit der letzten Eiszeit gebildet haben. Sie sind auch heute noch, durch Strandverlagerungsprozesse, ständigen Veränderungen unterworfen. Im Zentrum dieses gewaltigen Brackwassergebietes liegt die Insel Rügen, die regelrecht von Bodden umlagert ist. Das Areal der Bodden ist in der Literatur mit ca. 1600 Quadratkilometern angegeben. Rügen ist Deutschlands Bootssteg größte Insel und hat eine Ausdehnung von 926 Quadratkilometer und eine Küstenlänge von fast 600 km. Der Artenreichtum ist hier von einer Vielfalt, die in Deutschland und Europa einzigartig ist. Durch diese große Artenvielfalt, vor allem auch über Wasser, sind weite Teile der Bodden in dem "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft", dem "Biosphärenreservat Südostrügen" und vielen kleinere Naturschutzgebieten geschützt. Durch die naturbelassene Landschaft zählt das Angeln in diesem Gebiet zu etwas ganz besonderem; wo in Deutschland kann man sonst noch Seeadler, Heerscharen von Kranichen und Wildgänsen beobachten und dabei noch kapitale Fische überlisten. Als Fischarten kommen z.B. Hechte bis 30 kg (!), Zander bis 10 kg, Barsche bis 3 kg, Aale bis 6 kg und Brassen bis 5 kg vor. Wappentier der Bodden ist ohne Zweifel der Hecht, welcher hier einen idealen Lebensraum findet und zu wahrhaft kapitalen Größen abwächst. Der aktuelle Boddenrekord liegt bei über 47 Pfund,

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